Vergangene Events

Am 07.10.2022 folgte eine 30-köpfige Gruppe des DSKF (Deutsche Shotokan Karate-Do Federation e.V.), mit zahlreichen Teilnehmern aus dem Dojo Nintai des PSV Reutlingens, der Einladung des befreundeten Dojos "PSV Olymp Praha" unter der Leitung von Jakub Prahl (4. Dan) zu einem gemeinsamen Karatelehrgang nach Teplice in Tschechien.

Alle waren mit den einheimischen Karatekas in einem Sportlerhotel untergebracht, welches über ein großräumiges mit Tatami-Matten ausgelegtes Dojo verfügte. Das Training wurde von den beiden Vorsitzenden des DSKF Uwe Borsody Sensei (7. Dan) und Peter Nuding Sensei (6. Dan) gehalten, welche in den Partnerübungen die Gunst des gepolsterten Bodens sinnvoll zu nutzen wussten und dadurch verschiedene Hebel- und Wurftechniken und deren Anwendung vermittelten. Mit einer gelungenen Mischung aus Herzlichkeit, Strenge und Disziplin gelang den Trainern nicht nur elegant die Vermittlung der Seminarinhalte, sondern es zeigte sich wie Sport auch mit Sprachbarrieren perfekt funktionieren und verbinden kann. Dies gelang über alle Altersgrenzen hinweg und so konnten Kinder als auch Erwachsene vom gemeinsamen Grundschul-Training profitierten und an ihren grundlegenden Abwehr-, Schlag- und Tritttechniken feilen.

Für ein rundum sportliches Wochenende bot der Gastgeber, neben dem reinen Karatetraining, auch Ausdauertraining sowie ausgiebige Stretching- und Meditationseinheiten an. Für die Regeneration erschöpfter Kämpfer wurde nicht nur im hoteleigenen Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpool, sondern auch durch gesellige Runden nach dem Abendessen gesorgt.

Zum Abschluss am Sonntag wurde noch ein kurzer Abstecher nach Prag gemacht. In einer Tour zeigte ein Gastkarateka das Zentrum der Hauptstadt Tschechiens mit der Prager Burg, der Karlsbrücke und der mittelalterlichen Rathausuhr und es bildete somit ein impressionsreiches Finale für den gelungenen ersten Karatelehrgang des DSKF in der Tschechischen Republik.

 

 

Am 17. und 18. September fand in Reutlingen der erste DSKF-Karatelehrgang nach den Sommerferien unter der Leitung von Uwe Borsody Sensei (7. Dan) und Peter Nuding Sensei (6. Dan) statt. Über 50 Karatekas unterschiedlicher Graduierungen und Altersstufen nahmen am Lehrgang mit großem Enthusiasmus teil.

Der Fokus des gemeinsamen Trainings lag zunächst auf der Auffrischung und Verbesserung der Kihon-Techniken (Grundschultechniken), der korrekten Ausführung der Stände und die Relevanz der richtigen Hüftbewegungen. Diese wurden im Anschluss in komplexere Übungen eingebunden und kombiniert, um den Horizont der Karatekas zu erweitern. So wurden beispielsweise Armtechniken mit Drehbewegungen und schnellen Standwechseln kombiniert, die helfen können einen Gegner zu überraschen.

In der zweiten Trainingshälfte am Samstag nachmittig lag der Fokus des Oberstufentrainings in der Verteidigung gegen zwei aus entgegengesetzten Richtungen kommende Gegner. Hier verteidigten sich die in der Mitte stehenden Karatekas mithilfe schneller Standwechseln und Drehungen gegen zwei Gegner die im Wechsel von Links und Rechts angriffen.

Im Unterstufentraining (Weiß – Grüngurt) wurde dagegen ganz besonderes Augenmerk auf die korrekte Hüftstellung und den tiefen Stand bei den ersten beiden Katas (Kampf gegen imaginäre Gegner) Heian Shodan und Heian Nidan geachtet. Außerdem wurden Übungen zur Kombination verschiedener Block-Techniken durchgeführt.

Nach den Sommerferien wirkte es, als wären alle anwesenden Karatekas besonders motiviert.
Dies empfand auch Uwe Borsody Sensei, der betonte, wie deutlich bei diesem Lehrgang der Kampfgeist, die Motivation und der Lernwille der Teilnehmenden zu spüren gewesen sei.

 

Aktuell werden im Dojo Nintai vom PSV Reutlingen auch wieder Anfängerkurse angeboten, sodass Kinder und Erwachsene die Möglichkeit haben in den Karatesport einzusteigen.

 

Am 18.03. fand die diesjährige Dojo Hauptversammlung statt.
Neben den Berichten der Vorstandmitglieder und der Entlastung dessen wurde der Vorstand auch wieder neu gewählt.

Der neue Vorstand besteht aus

Dojoleitung: Daniel Kleinschmidt
Stellv. Dojoleitung: Björn Dietz
Finanzen: Frank Nagel
Jugendleitung: Julia Kneifel
Öffentlichkeitsarbeit: Matthias Seyfarth

 

Aus privaten und beruflichen Gründen haben Jan Sensei und Haiko Raßweiler ihr Amt im Vorstand abgelegt.
Als Dank für die hervorrangende Arbeit wurde beiden ein Präsent übergeben.

Auf dem Weg des Karate-Do bedarf es ständiger Übung Tag für Tag – nach diesem Karate Grundsatz folgend machten sich am Wochenende rund 30 Karatekas aus dem Dojo Nintai des PSV Reutlingen hochmotiviert auf den Weg zum 11. Sommer-Gasshuku der Deutschen Shotokan Karate-Do Federation (DSKF) in Leinzell.

Neben DSKF-Cheftrainer Uwe Borsody Sensei waren vier weitere hochgraduierte Trainer vor Ort wodurch an den drei Tagen ein sehr individuelles Training nach den jeweiligen Leistungsstufen möglich war. Die Trainingseinheiten umfassten eine breite Menge an Variationen aus dem Kihon (Grundschule), Kata (Form) und Kumite (Kampf) und verlangten den Teilnehmer:innen nicht nur geistig, sondern auch physisch eine Menge ab. Bei den Partnerübungen wurde viel Wert auf Schnelligkeit und richtige Distanz gelegt. Jakub Prahl, ein Gasttrainer aus Tschechien, konnte die Gruppe mit ausgefallender Erwärmung sowie Geschicklichkeitstraining fordern. Außerdem legte er den Schwerpunkt auf punktgenaue und reaktionsschnelle Techniken.

Natürlich kam nach den konzentrierten und schweißtreibenden Einheiten der gesellige Teil nicht zu kurz. An den Abenden sowie der Lehrgangsfeier in der Gaststätte Rehnenmühle blieb genug Zeit für regen Austausch, spaßige Momente und auch für das ein oder andere Kaltgetränk. Besonders bei den Karate Kindern lag das Highlight bei dem gemeinsamen Zelten sowie einem abendlichen Minigolfspiel.

Zum Abschluss des Lehrgangs standen am Sonntag dann Gürtelprüfungen an, bei denen 12 Karateka ihr Können und ihren Trainingserfolg unter Beweis stellen durften. Alle erreichten den nächsten Gürtelgrad mit hervorragender Leistung, über dessen Fortschritte sich auch Dojo-Nintai Leiter Daniel Kleinschmidt besonders freute. Auch das junge Kata-Team (Emilie, Lina und Leonas zwischen 10-12 Jahren) konnten sich mit viel Beifall präsentieren. Mit den neuen Gürteln in der Hand und einer Vielzahl an interessanten und lehrreichen Eindrücken kann auf einen abwechslungsreichen Lehrgang zurückgeblickt werden.

Auch dieses Jahr fand wieder der traditionelle Neujahrslehrgang in Reutlingen statt.
Unter der Leitung von Peter und Roland Sensei wurden wieder alte Kentnisse aufgefrischt und viele neue vermittelt.

Unter anderem wurde beim aufgeteilten Training den Braun- und Schwarzgurten das Gefühl der Vor- und Rückwährtbewegung bei der Verteidigung tiefgreifender erläutert.
Bei der Verteitigung geht ein Karateka häufig zurück. 
Ziel des Trainings sollte es jedoch sein, "in den Gegner rein zu gehen" um so den Angriff zu blocken, zu kontern oder gar zu unterbinden.

Bei der Unterstufe wurde u.a. der Körperschwerpunkt thematisiert.
Als Beispiel wurde Sumo gewählt, da bei dieser Kampfsportart der Körperschwerpunkt sehr wichtig ist.
Je höher ein Kämpfer steht, desto höher ist auch dessen Schwerpunkt. Kämpfen zwei Personen gegeneinander hat oft derjenige einen Vorteil, der den tieferen Schwerpunkt innehält, weil dieser den Gegner "einfacher" greifen und zu Fall bringen kann.

Für alle teilnehmenden Karatekas war es ein sehr interessanter, informativer und lehrreicher Samstagnachmittag, dessen Eindrücke ausreichen, um mit Motivation und Inspiration einen weiteren Schritt auf dem Weg des Karate-Do zu gehen.

Vom 27. bis 31. Mai 2022 fand zum fünften Mal das Karate-Trainingscamp der Deutschen Shotokan Karate-Do Federation (DSKF) in Cala Millor auf Mallorca statt.

Eingeladen zu diesem Highlight hatten DSKF-Cheftrainer Uwe Borsody Sensei (7. Dan) und DSKF-Vorstand Peter Nuding (6.Dan).

Insgesamt 40 Karatekas aus Großdeinbach (Dojo Taira), Heuchlingen (Dojo Fujiwara) und Reutlingen (Dojo Nintai) sowie 5 Gäste aus Belgien machten sich auf die Reise nach Mallorca, gespannt was da wohl dieses Mal auf sie zukommen würde.

Mitten in der Nacht in Deutschland gestartet wurden sie in Palma bei 20 Grad von Regen und kühlem Wind empfangen. Nach dem Transfer ins Hotel und einem kleinen Snack ging’s dann auch schon los zur ersten Trainingseinheit.

Die erste Anspannung war bereits nach dem Aufwärmen vergessen. Die Teilnehmer wurden entsprechend ihrer Graduierung aufgeteilt und erhielten ein auf sie abgestimmtes Training. Durch die große Anzahl hochkarätiger Sensei (jap.: Meister) konnte in vielen individuellen Leistungsgruppen sehr spezifisch trainiert werden. Die Inhalte deckten neben dem üblichen Kihon (Grundschule), Kumite (Kampf / Partnerübung) und Kata (Form) auch Aspekte der Selbstverteidigung ab.

Trainiert wurde an 3 Tagen (4 Trainingseinheiten zu je zwei Stunden) - ein straffes Programm, das jedem Karateka dazu zwang neben den körperlichen auch den mentalen Schweinehund in die Schranken zu weisen.

Schon nach dem Ende der ersten Trainingseinheit hatte das Wetter mit Sonne und fast 30 Grad auf Sommer umgestellt und sowohl das Wetter als auch das schweißtreibende Training verlangte nach entsprechendem Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts, welcher durch „all inclusive“ im gemeinsamen Hotel gewährleistet wurde. Auch das Buffet zur festen Nahrungsaufnahme war vorzüglich und ließ keine Wünsche offen.

Der Sonntag stand zur freien Verfügung und wurde für einen Ausflug zum Ballermann, eine Fahrradtour entlang der Küste oder einfach für einen Stadtbummel genutzt.

Und dann waren die vier Tage schon vorüber. Keiner wollte es so richtig wahr haben und bereits auf dem Weg zum Rückflug stellte sich bei allen Teilnehmern etwas Wehmut ein. Noch im Schwärmen war das einheitliche Fazit für alle: Klasse Lehrgang, viel gelernt, viel Spaß gehabt – und nächstes Mal gerne wieder!

 

Vom 22. bis 24. Oktober 2021 besuchten die Karateka des PSV-Reutlingen ein Karate Seminar mit Hitoshi Kasuya Sensei (9. Dan), dem japanischen Welt-Cheftrainer der World Shotokan Karate-Do Federation (WSKF) in Heuchlingen. Kasuya Sensei ist mehrfacher Kumite- und Kata-Weltmeister und eine Legende im traditionellen Shotokan Karate-Do. Der bereits 73-jährige besticht durch seine fast 60 Jahre Karate-Erfahrung und herausragende Persönlichkeit. Auch heute noch trainiert er fast täglich und sein Wissen kombiniert mit seiner Fitness versetzt Jung und Alt immer wieder ins Staunen.

Eingeladen zu diesem Highlight hatte die Deutsche Shotokan Karate-Do Federation (DSKF) um Uwe Borsody Sensei (7. Dan), dem Cheftrainer der deutschen Sektion des WSKF, dem auch die PSV Karateabteilung angehört.
Es war eine große Ehre, das erste Seminar von Kasuya Sensei in Europa seit fast zwei Jahren ausrichten zu dürfen.

Über 80 Karatekas aus nah und fern, darunter auch viele internationale Gäste aus Belgien, Bulgarien und Rumänien waren unter den begeisterten Teilnehmern. In vier Trainingseinheiten mit den Schwerpunkten Kihon (Grundlagen), Kumite (Kampf/Partnerübung) und Kata (Form) lehrte Kasuya Sensei neben vielen Basiselementen des traditionellen Shotokan Karate-Do auch seine Spezialität, Techniken aus der Drehung heraus auszuführen.  Er legte sehr viel Wert darauf die einzelne Technik aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, immer einen Schritt weiter zu denken und den Sinn von Techniken abhängig vom Einsatz derselben immer wieder zu hinterfragen.

Für alle teilnehmenden Karatekas war es ein sehr interessantes, informatives und lehrreiches Wochenende, dessen Eindrücke ausreichen, um mit Motivation und Inspiration einen weiteren Schritt auf dem Weg des Karate-Do zu gehen.

 

Wir alle kennen das leidige Thema - Corona.

Corona haben wir es zu verdanken, dass 2020 die Weihnachtsfeier abgesagt werden musste.
Also haben wir uns fest vorgenommen, die Weihnachtsfeier 2021 um so besser und spaßiger zu gestalten.

Daraus wurde leider nichts!
Der Vorstand des Dojo Nintai hatte sich dazu entschieden, die Weihnachtsfeier "in den letzten Minuten" abzusagen, da im Dezember 2021 die Fallzahlen so hoch wie nie waren.

Nun - vier Monate später - sehen die Fallzahlen nicht unbedingt besser aus, allerdings vieles andere.
Zum Beispiel besteht im Dojo eine extrem hohe Impfquote, zudem werden die meisten noch mehrmals die Woche getestet.
Dies waren wesentliche Punkte, die uns dazu bewegten die Weihnachtsfeier in einem dritten Anlauf zu planen und schlussendlich auch durchzuführen.

Alle teilnehmenden hatte sehr viel Spaß beim Bowling und das Essen war wieder vorzüglich!
Wir haben es sehr genossen endlich wieder beisammen zu sitzen und laut zu lachen.

Das Dojo Nintai freut sich bereits jetzt auf die "normale" Weihnachtsfeier im Dezember 2022 und hoffen, dass diese nicht wieder um Jahre verschoben werden muss.

Am 05. September 2021 fand bei schönstem Wetter der PSV Aktionstag auf dem Sportbogen- und Feldbogengelände statt.

Auch wir waren mit einer Kenjutsu- und Sebstverteidigungsvorführung mit von der Partie !

Jan und Waltraud zeigten Ihr Können in Kenjutsu.

Julia demonstrierte, wie sich eine Frau wirksam gegen Angriffe zur Wehr setzen kann. Die "bösen Jungs" spielten übrgens Jochen und Michael.

Hier noch weitere Eindrücke.

Am vergangenen Freitag haben sich insgesamt sechs Karatekas aus dem Dojo Nintai dem Prüfungsausschuss,
bestehenden aus Björn und Jan Sensei, gestellt um sich ihren nächsten Kyu Grad zu verdienen.

Nach sehr anstrengenden Kihon, Kata und Kumite waren alle sehr erschöpft und nervös, ob sie die Prüfung bestanden haben.

Doch bevor die Ergebnisse verkündet wurden, hat Jan Sensei nochmal jedem Hinweise gegeben, auf was sie achten müssen.
Im Anschluss wurden die Prüfungsergebnisse veröffentlicht.

Herzlichen Glückwunsch zur Erfolgreichen Prüfung an: 

  • Leonardo, Matthias, Julia, Vera und Jana zum 8. Kyu (Gelb) und
  • Heiko zum 4. Kyu (Blau)

Natürlich haben alle bestanden und zudem eine super Leistung abgelegt.
Nun heißt es am Ball bleiben und weiter trainieren =)

Sehr gut und weiter so!

Wir vom Vorstand des Dojo Nintai wünschen Euch alle ein frohes Weihnachtsfest, Gesundheit und einen guten Start ins Jahr 2021  !

Ein ereignisreiches Jahr 2020 liegt hinter uns, welches sehr stark vom Thema Corona-Virus geprägt war.
Das hatte und hat immer noch Auswirkungen auf unseren Trainingsbetrieb. Wir mussten Traingseinheiten absagen und auf eine bestimmte Teilnehmerzahl begrenzen. Wir mussten die Inhalte der Trainings an die Corona-Bedingungen anpassen, wie z.B. weniger Übungen mit dem Partner.

Auf der andern Seite haben wir aber auch sehr viele Neuerungen zu verzeichnen:
So viel Outdoor-Training, wie in im Frühjahr und Frühsommer 2020 hat es in der Geschichte des Dojos noch nie gegeben.
Die Trainingseinheiten in den Pfingst- und Sommerferien erfreuten sich eines sehr sehr großem Zuspruches - das hatten wir auch noch nie.
Und wer hätte es geglaubt: Seit November haben wir Online-Trainings, die sich ebenfalls eines sehr hohen Zuspruchs erfreuen.

Wir vom Dojo-Vorstand möchten Euch allen danken, dass Ihr in der aktuellen Situation zum Dojo steht und auch dass Ihr weiter trainiert.
Das ist nicht immer leicht, aber uns vom Dojo-Vorstand bereitet es sehr viel Freude und motiviert uns weiter zu machen.

Euer Jan, Haiko, Daniel, Matthias und Björn.