Neuigkeiten

Hinweis:
Aufgrund der aktuellen Coronaentwicklung und Beschlüsse zur Verlängerung des Lockdowns muß der Trainingsbetrieb nach aktuellem Stand bis Ende Januar 2021 ruhen.
Wir werden für Karate weiterhin zu Online-Sessions einladen.

Wir vom Vorstand des Dojo Nintai wünschen Euch alle ein frohes Weihnachtsfest, Gesundheit und einen guten Start ins Jahr 2021  !

Ein ereignisreiches Jahr 2020 liegt hinter uns, welches sehr stark vom Thema Corona-Virus geprägt war.
Das hatte und hat immer noch Auswirkungen auf unseren Trainingsbetrieb. Wir mussten Traingseinheiten absagen und auf eine bestimmte Teilnehmerzahl begrenzen. Wir mussten die Inhalte der Trainings an die Corona-Bedingungen anpassen, wie z.B. weniger Übungen mit dem Partner.

Auf der andern Seite haben wir aber auch sehr viele Neuerungen zu verzeichnen:
So viel Outdoor-Training, wie in im Frühjahr und Frühsommer 2020 hat es in der Geschichte des Dojos noch nie gegeben.
Die Trainingseinheiten in den Pfingst- und Sommerferien erfreuten sich eines sehr sehr großem Zuspruches - das hatten wir auch noch nie.
Und wer hätte es geglaubt: Seit November haben wir Online-Trainings, die sich ebenfalls eines sehr hohen Zuspruchs erfreuen.

Wir vom Dojo-Vorstand möchten Euch allen danken, dass Ihr in der aktuellen Situation zum Dojo steht und auch dass Ihr weiter trainiert.
Das ist nicht immer leicht, aber uns vom Dojo-Vorstand bereitet es sehr viel Freude und motiviert uns weiter zu machen.

Euer Jan, Haiko, Daniel, Matthias und Björn.

Eine der ersten Online Karate Sessions im Dojo Nintai.

Wenn wir nicht im Dojo trainieren dürfen, dann eben so!

Vom 13. - 15.12.2019 war es wieder soweit. Die Skiausfahrt am Ende des Jahres fand statt.

Neben vielen alt bekannten Gesichtern vom letzten Jahr waren dieses Jahr auch einige neue mit von der Partie.

Die Anreise erfolgte am Freitag. Da fast alle noch Arbeiten oder in die Schule mussten erfolgte die Anreise separat bzw. in kleinen Gruppen.
Alle haben sich jedoch abends in einer sehr gemütlichen Gaststätte, in der Nähe der Unterkunft getroffen und gemeinsam zu Abend gegessen.

Im Anschluss haben alle ihre Zimmer bezogen und man saß gemütlich zusammen.

Samstag klingelte früh morgens der Wecker und um 7 Uhr waren alle zum Frühstück versammelt.
Im Anschluss fuhren allen zum Ski-Gebiet.
Im Ski-Gebiet selbst sind natürlich alle sehr viel gefahren und es wurde z.T. nur zum Mittag Pause gemacht.

Pünktlich um 16 Uhr als die lehren Gondeln den Abschluss des Abends einläuteten sind auch wie wieder Richtung Unterkunft aufgebrochen.
Nach diesem anstrengenden Tag haben sich alle auf vorbereitete Bolognese gefreut, die, wie im letzten Jahr, sehr lecker war!

Der Sonntag stand bereits im Zeichen des Aufbruchs. Alle haben gemeinsam gefrühstückt und im Anschluss das ganze Haus geputzt.
Nachdem alles erledigt war, sind wir wieder zum Ski-Gebiet gefahren um dort den Tag zu verbringen.

Nach dem zweiten erfolgreichen Ski-Tag in den Bergen stand nur noch die Heimreise auf dem Plan.
Diese lief bei allen ohne Probleme und alle sind putzmunter zuhause angekommen.

 

Das Ski-Wochenende war wieder ein voller Erfolg und wir haben festgehalten, das dieses Event auch in 2020 wieder stattfinden wird!

 

 Am Samstag, 11.01.2020 fand der diesjährige Jahresauftaktlehrgang des Dojo Nintai in Reutlingen statt. Als besonderen Gasttrainer durften wir Nils Scheiring begrüßen, der seit vielen Jahren Kyusho Jitsu unterrichtet, darunter auch bei staatlichen Sicherheitsorganen. Er gab uns einen sehr interessanten Einblick in das Arbeiten mit Nervenpunkten und Hebeln.

Das Vormittagstraining wurde zunächst durch Jan Sensei eingeleitet. Nach einer spielerischen Erwärmung und Dehnung bestand die erste Hälfte des Vormittags aus verschiedenen Standübungen. Kernpunkte waren vor allem verschiedene Schlagvarianten sowie Tritttechniken.

In der zweiten Hälfte der Trainingseinheit lehrte uns Jan Sensei eine Kata, die Tetsuhiko Asai Sensei in seiner Lebzeit erschuf - Junro Sandan.

Junro ist eine Reihe von fünf Kata, die bestimmte Aspekte der Kampfkunst, die sonst erst in höheren Kata gelehrt werden, bereits in einem früheren Stadium vermitteln. Das Kernelement der Junro Sandan sind verschiedene Schlagtechniken mit Uraken (Faustrücken) und Empi (Ellenbogen). Diese wurden auf verschiedenste Weise geübt, beispielsweise durch Schläge von innen, von außen, horizontal, vertikal, in großen und in kleinen Bewegungen meist in Partnerübungen.

In den beiden Nachmittagseinheiten war Kyusho Jitsu angesagt. Kyusho Jitsu beschäftigt sich mit dem Arbeiten an Nervenpunkten. Ihre Stimulation durch Schlag, Druck oder Reibung führt zu körperlichen Effekten, die von der Schwächung eines Körperteils bis hin zu der kompletten Bewusstlosigkeit führen.

Nils zeigte uns anhand einiger Punkte am Arm, welche Effekte bei Druck oder Schlag erreicht werden und wie sie in das Karatetraining und der Selbstverteidigung mit einbezogen werden können.
So kann z.B. durch Druck auf einen Punkt nahe dem Handgelenk, der als Lunge 8 bezeichnet wird, ein Griff gelockert werden. Bei einem Griff ans Revers kann durch Schlagen eines weiteren Armpunktes (Lunge 5) die Beugung des Ellbogens und damit das Wegdrehen des Angreifers verursacht werden. Der Angreifer befindet sich nun in einer schlechteren Position und kann damit leichter abgewehrt werden.

Auf dieser Basis und anhand der Erfahrung eines Abteilungsmitgliedes, das schon seit vielen Jahren Seminare von Nils besucht, wird Kyusho verstärkt Bestandteil des Karate- und Selbstverteidigungstraining des Dojos sein.

Der Lehrgang unter Jan Sensei und Nils zeigte uns mal wieder, dass man auch immer wieder „über den Tellerrand“ schauen sollte, da es in anderen Karate Stilen sehr interessante Aspekte gibt. Alles in allem war es wieder ein sehr erfolgreicher Lehrgang und wir danken Nils für den Einblick.

Am 02. November 2019 wurde in Leinzell das 5. Pokalturnier der Deutschen Shotokan Karate-Do Federation (DSKF) ausgetragen.
Dabei handelt es sich um einen verbandsoffenen Wettbewerb, an dem vor allem auch Nachwuchs-Kämpfer die Möglichkeit erhalten zum ersten Mal Turnierluft zu schnuppern.

Wie schon in den Jahren zuvor waren auch dieses Jahr wieder über 60 Shotokan-Karatekas aus nah und fern dem Ruf von Nationalcoach Uwe Borsody Sensei (7. Dan) gefolgt um ihre Kräfte zu messen.

Neben den Startern vom Dojo Nintai aus Reutlingen wollten vor allem die Karatekas der Ostalb-Dojos Taira TSV Großdeinbach,
Fujiwara TV Heuchlingen und Tokugawa Alfdorf ihr Können zeigen und gingen hochmotoviert an den Start.

Gestartet wurde in den Disziplinen Kata (Form) und Kumite (Kampf) in verschieden Alters- und Leistungsklassen.
Für viele Wettkampf-Neulinge eine Herausforderung, die die Herzfrequenz und die Adrenalinausschüttung vor und während des Starts deutlich ankurbelte.

In nervenaufreibenden und spannenden Entscheidungen erzielten die Karatekas aus Reutlingen hervorragende Ergebnisse. Im Einzelnen sind dies:

 

Kata Kinder gemischt bis 12 Jahre

2. Platz Huisinga, Justus

Kihon Ippon Kumite Kinder gemischt bis 12 Jahre

2. Platz Kleinschmidt, Leonas

Kata Jungen 13 bis 16 Jahre, 8. bis 6. Kyu

1. Platz Horn, Oliver
2. Platz Alexandridis, Christo

Kihon Ippon Kumite Jungen 13 bis 16 Jahre, 8. bis 6. Kyu

1. PLatz Horn, Oliver
3. Platz Alexandridis, Christos (Nintai)

Kata Jungen 13 bis 16 Jahre

3. Platz Raßweiler, Haiko

Kihon Ippon Kumite Jungen 13 bis 16 Jahre

3. Platz Raßweiler, Haiko

Kata Mädchen 13 bis 16 Jahre

1. Platz Alexandridou, Theofania

Kihon Ippon Kumite Mädchen 13 bis 16 Jahre

2. Platz Alexandridou, Theofania 

Kata Herren 17 bis 29 Jahre

3. Platz Seyfarth, Matthias

Jiyu Kumite Herren 17 bis 29 Jahre

3. Platz Seyfarth, Matthias

Kata Herren ab 30 Jahre

1. Platz Rombach, Sebastian

Team Kata gemischt bis 14 Jahre

2. Platz Nintai 2 (Theofania Alexandridou, Justus Huisinga, Christos Alexandridis)
3. Platz Nintai 3 (Leonas Kleinschmidt, Gioia Ciccarelli, Maria Hrysanti Liciu)

Team Kata gemischt ab 15 Jahre

2. Platz Nintai 1 (Sebastian Rombach, Matthias Seyfarth, Oliver Horn)

 

Das Dojo Nintai konnte somit folgende Medaillen holen:

4x Gold
6x Silber
6x Bronze

Für alle teilnehmenden Karatekas war es ein sehr interessanter und lehrreicher Wettbewerb,
aus dem sowohl kampftechnische als auch strategische Erfahrungen für die Wettkämpfe im kommenden Jahr mitgenommen werden konnten.

Auch Nationalcoach Uwe Borsody Sensei zeigte sich mit den Leistungen der Karatekas sehr zufrieden.
Für ihn war der Wettkampf ein weiteres positives Stück im Puzzle zur Bildung des Nationalkaders für den im nächsten Jahr
in Moskau stattfindenden Weltcup der World Shotokan Karate-Do Federation (WSKF).