Vergangene Events

Eine der ersten Online Karate Sessions im Dojo Nintai.

Wenn wir nicht im Dojo trainieren dürfen, dann eben so!

 Am Samstag, 11.01.2020 fand der diesjährige Jahresauftaktlehrgang des Dojo Nintai in Reutlingen statt. Als besonderen Gasttrainer durften wir Nils Scheiring begrüßen, der seit vielen Jahren Kyusho Jitsu unterrichtet, darunter auch bei staatlichen Sicherheitsorganen. Er gab uns einen sehr interessanten Einblick in das Arbeiten mit Nervenpunkten und Hebeln.

Das Vormittagstraining wurde zunächst durch Jan Sensei eingeleitet. Nach einer spielerischen Erwärmung und Dehnung bestand die erste Hälfte des Vormittags aus verschiedenen Standübungen. Kernpunkte waren vor allem verschiedene Schlagvarianten sowie Tritttechniken.

In der zweiten Hälfte der Trainingseinheit lehrte uns Jan Sensei eine Kata, die Tetsuhiko Asai Sensei in seiner Lebzeit erschuf - Junro Sandan.

Junro ist eine Reihe von fünf Kata, die bestimmte Aspekte der Kampfkunst, die sonst erst in höheren Kata gelehrt werden, bereits in einem früheren Stadium vermitteln. Das Kernelement der Junro Sandan sind verschiedene Schlagtechniken mit Uraken (Faustrücken) und Empi (Ellenbogen). Diese wurden auf verschiedenste Weise geübt, beispielsweise durch Schläge von innen, von außen, horizontal, vertikal, in großen und in kleinen Bewegungen meist in Partnerübungen.

In den beiden Nachmittagseinheiten war Kyusho Jitsu angesagt. Kyusho Jitsu beschäftigt sich mit dem Arbeiten an Nervenpunkten. Ihre Stimulation durch Schlag, Druck oder Reibung führt zu körperlichen Effekten, die von der Schwächung eines Körperteils bis hin zu der kompletten Bewusstlosigkeit führen.

Nils zeigte uns anhand einiger Punkte am Arm, welche Effekte bei Druck oder Schlag erreicht werden und wie sie in das Karatetraining und der Selbstverteidigung mit einbezogen werden können.
So kann z.B. durch Druck auf einen Punkt nahe dem Handgelenk, der als Lunge 8 bezeichnet wird, ein Griff gelockert werden. Bei einem Griff ans Revers kann durch Schlagen eines weiteren Armpunktes (Lunge 5) die Beugung des Ellbogens und damit das Wegdrehen des Angreifers verursacht werden. Der Angreifer befindet sich nun in einer schlechteren Position und kann damit leichter abgewehrt werden.

Auf dieser Basis und anhand der Erfahrung eines Abteilungsmitgliedes, das schon seit vielen Jahren Seminare von Nils besucht, wird Kyusho verstärkt Bestandteil des Karate- und Selbstverteidigungstraining des Dojos sein.

Der Lehrgang unter Jan Sensei und Nils zeigte uns mal wieder, dass man auch immer wieder „über den Tellerrand“ schauen sollte, da es in anderen Karate Stilen sehr interessante Aspekte gibt. Alles in allem war es wieder ein sehr erfolgreicher Lehrgang und wir danken Nils für den Einblick.

Vom 14. bis 16. Juni 2019 fand in Heuchlingen ein Seminar mit Hitoshi Kasuya Sensei (8. Dan), dem japanischen Welt-Cheftrainer der World Shotokan Karate-Do Federation (WSKF), statt.
Kasuya Sensei ist mehrfacher Kumite- und Kata-Weltmeister und eine Legende im traditionellen Shotokan Karate-Do.
Der bereits über 70-jährige besticht durch seine 55 Jahre Karate-Erfahrung und herausragende Persönlichkeit.
Auch heute noch trainiert er fast täglich und sein Wissen kombiniert mit seiner Fitness versetzt Jung und Alt immer wieder ins Staunen.

Eingeladen zu diesem Highlight hatte die Deutsche Shotokan Karate-Do Federation (DSKF) um Uwe Borsody Sensei (7. Dan),
dem Cheftrainer der deutschen Sektion des WSKF. Für das Dojo Fujiwara TV Heuchlingen war es eine große Ehre, dieses Seminar ausrichten zu dürfen.

Über 80 Karatekas aus nah und fern (schön dass wir auch Gäste aus Brüssel, Prag und München begrüßen durften) folgten der Einladung und nahmen begeistert am Seminar teil.
In drei Trainingseinheiten mit den Schwerpunkten Kihon und Kumite lehrte Kasuya Sensei neben vielen Basiselementen des traditionellen Shotokan Karate-Do auch seine Spezialität,
die „Spinning Movements“. Er legte sehr viel Wert darauf die einzelne Technik aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten,
immer einen Schritt weiter zu denken und den Sinn von Techniken abhängig vom Einsatz derselben immer wieder zu hinterfragen.

Besonderes Highlight war auch die Dan-Prüfung, die am Samstag Abend nach dem Training stattfand.
Hier überzeugte Sebastian und bestand seine Prüfung zum 1. Dan mit Bravour - was bei der anschließenden gemeinsamen Lehrgangsparty gebührend gefeiert wurde.

Für alle teilnehmenden Karatekas war es ein sehr interessantes, informatives und lehrreiches Wochenende, dessen Eindrücke ausreichen,
um mit Motivation und Inspiration einen weiteren Schritt auf dem Weg des Karate-Do zu gehen.

 

Vom 13. - 15.12.2019 war es wieder soweit. Die Skiausfahrt am Ende des Jahres fand statt.

Neben vielen alt bekannten Gesichtern vom letzten Jahr waren dieses Jahr auch einige neue mit von der Partie.

Die Anreise erfolgte am Freitag. Da fast alle noch Arbeiten oder in die Schule mussten erfolgte die Anreise separat bzw. in kleinen Gruppen.
Alle haben sich jedoch abends in einer sehr gemütlichen Gaststätte, in der Nähe der Unterkunft getroffen und gemeinsam zu Abend gegessen.

Im Anschluss haben alle ihre Zimmer bezogen und man saß gemütlich zusammen.

Samstag klingelte früh morgens der Wecker und um 7 Uhr waren alle zum Frühstück versammelt.
Im Anschluss fuhren allen zum Ski-Gebiet.
Im Ski-Gebiet selbst sind natürlich alle sehr viel gefahren und es wurde z.T. nur zum Mittag Pause gemacht.

Pünktlich um 16 Uhr als die lehren Gondeln den Abschluss des Abends einläuteten sind auch wie wieder Richtung Unterkunft aufgebrochen.
Nach diesem anstrengenden Tag haben sich alle auf vorbereitete Bolognese gefreut, die, wie im letzten Jahr, sehr lecker war!

Der Sonntag stand bereits im Zeichen des Aufbruchs. Alle haben gemeinsam gefrühstückt und im Anschluss das ganze Haus geputzt.
Nachdem alles erledigt war, sind wir wieder zum Ski-Gebiet gefahren um dort den Tag zu verbringen.

Nach dem zweiten erfolgreichen Ski-Tag in den Bergen stand nur noch die Heimreise auf dem Plan.
Diese lief bei allen ohne Probleme und alle sind putzmunter zuhause angekommen.

 

Das Ski-Wochenende war wieder ein voller Erfolg und wir haben festgehalten, das dieses Event auch in 2020 wieder stattfinden wird!

 

Vom 16. bis 20. Mai 2019 fand zum vierten Mal das Karate-Trainingscamp der Deutschen Shotokan Karate-Do Federation (DSKF) in Cala Millor auf Mallorca statt.

Eingeladen zu diesem Highlight hatten DSKF-Cheftrainer Uwe Borsody Sensei (7. Dan) und DSKF-Vorstand Peter Nuding (6.Dan).

Insgesamt 35 Karatekas aus Großdeinbach (Dojo Taira), Heuchlingen (Dojo Fujiwara) und Reutlingen (Dojo Nintai) machten sich auf die Reise nach Mallorca, gespannt was da wohl auf sie zukommen würde.

Im nassen Deutschland gestartet wurden sie in Palma von der Sonne mit 20 Grad, jedoch sehr kühlem Wind empfangen.
Nach dem Transfer ins Hotel und einem kleinen Snack ging’s dann auch schon los zur ersten Trainingseinheit.

Die erste Anspannung war bereits nach dem Aufwärmen vergessen. Die Teilnehmer wurden entsprechend ihrer Graduierung aufgeteilt und erhielten ein auf sie abgestimmtes Training.
Durch die große Anzahl hochkarätiger Sensei (jap.: Meister) konnte in vielen individuellen Leistungsgruppen sehr spezifisch trainiert werden.
Die Inhalte deckten neben dem üblichen Kihon (Grundschule), Kumite (Kampf / Partnerübung) und Kata (Form) auch Aspekte der Selbstverteidigung ab.

Trainiert wurde an 3 Tagen (4 Trainingseinheiten zu je zwei Stunden) - ein straffes Programm, das jedem Karateka dazu zwang neben den körperlichen
auch den mentalen Schweinehund in die Schranken zu weisen.

Natürlich verlangte das schweißtreibende Training auch nach entsprechendem Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts, welcher durch „all inclusive“ im gemeinsamen Hotel gewährleistet wurde.
Auch das Buffet zur festen Nahrungsaufnahme war vorzüglich und ließ keine Wünsche offen.

Der letzte Tag stand zur freien Verfügung und wurde für einen Ausflug zum Ballermann, eine Fahrradtour entlang der Küste oder einfach für einen Stadtbummel genutzt.

Und dann waren die vier Tage schon vorüber. Keiner wollte es so richtig wahr haben und bereits auf dem Weg zum Rückflug stellte sich bei allen Teilnehmern etwas Wehmut ein.
Noch im Schwärmen war das einheitliche Fazit für alle: Klasse Lehrgang, viel gelernt, viel Spaß gehabt – und nächstes Jahr gerne wieder! 

 

Am 02. November 2019 wurde in Leinzell das 5. Pokalturnier der Deutschen Shotokan Karate-Do Federation (DSKF) ausgetragen.
Dabei handelt es sich um einen verbandsoffenen Wettbewerb, an dem vor allem auch Nachwuchs-Kämpfer die Möglichkeit erhalten zum ersten Mal Turnierluft zu schnuppern.

Wie schon in den Jahren zuvor waren auch dieses Jahr wieder über 60 Shotokan-Karatekas aus nah und fern dem Ruf von Nationalcoach Uwe Borsody Sensei (7. Dan) gefolgt um ihre Kräfte zu messen.

Neben den Startern vom Dojo Nintai aus Reutlingen wollten vor allem die Karatekas der Ostalb-Dojos Taira TSV Großdeinbach,
Fujiwara TV Heuchlingen und Tokugawa Alfdorf ihr Können zeigen und gingen hochmotoviert an den Start.

Gestartet wurde in den Disziplinen Kata (Form) und Kumite (Kampf) in verschieden Alters- und Leistungsklassen.
Für viele Wettkampf-Neulinge eine Herausforderung, die die Herzfrequenz und die Adrenalinausschüttung vor und während des Starts deutlich ankurbelte.

In nervenaufreibenden und spannenden Entscheidungen erzielten die Karatekas aus Reutlingen hervorragende Ergebnisse. Im Einzelnen sind dies:

 

Kata Kinder gemischt bis 12 Jahre

2. Platz Huisinga, Justus

Kihon Ippon Kumite Kinder gemischt bis 12 Jahre

2. Platz Kleinschmidt, Leonas

Kata Jungen 13 bis 16 Jahre, 8. bis 6. Kyu

1. Platz Horn, Oliver
2. Platz Alexandridis, Christo

Kihon Ippon Kumite Jungen 13 bis 16 Jahre, 8. bis 6. Kyu

1. PLatz Horn, Oliver
3. Platz Alexandridis, Christos (Nintai)

Kata Jungen 13 bis 16 Jahre

3. Platz Raßweiler, Haiko

Kihon Ippon Kumite Jungen 13 bis 16 Jahre

3. Platz Raßweiler, Haiko

Kata Mädchen 13 bis 16 Jahre

1. Platz Alexandridou, Theofania

Kihon Ippon Kumite Mädchen 13 bis 16 Jahre

2. Platz Alexandridou, Theofania 

Kata Herren 17 bis 29 Jahre

3. Platz Seyfarth, Matthias

Jiyu Kumite Herren 17 bis 29 Jahre

3. Platz Seyfarth, Matthias

Kata Herren ab 30 Jahre

1. Platz Rombach, Sebastian

Team Kata gemischt bis 14 Jahre

2. Platz Nintai 2 (Theofania Alexandridou, Justus Huisinga, Christos Alexandridis)
3. Platz Nintai 3 (Leonas Kleinschmidt, Gioia Ciccarelli, Maria Hrysanti Liciu)

Team Kata gemischt ab 15 Jahre

2. Platz Nintai 1 (Sebastian Rombach, Matthias Seyfarth, Oliver Horn)

 

Das Dojo Nintai konnte somit folgende Medaillen holen:

4x Gold
6x Silber
6x Bronze

Für alle teilnehmenden Karatekas war es ein sehr interessanter und lehrreicher Wettbewerb,
aus dem sowohl kampftechnische als auch strategische Erfahrungen für die Wettkämpfe im kommenden Jahr mitgenommen werden konnten.

Auch Nationalcoach Uwe Borsody Sensei zeigte sich mit den Leistungen der Karatekas sehr zufrieden.
Für ihn war der Wettkampf ein weiteres positives Stück im Puzzle zur Bildung des Nationalkaders für den im nächsten Jahr
in Moskau stattfindenden Weltcup der World Shotokan Karate-Do Federation (WSKF).

 

Am vergangenen Freitag haben sich insgesamt acht Karatekas aus dem Dojo Nintai dem Prüfungsausschuss,
bestehenden aus Björn und Jan Sensei, gestellt um sich ihren nächsten Kyu Grad zu verdienen.

Nach sehr anstrengenden Kihon, Kata und Kumite waren alle sehr erschöpft und nervös, ob sie die Prüfung bestanden haben.

Doch bevor die Ergebnisse verkündet wurden, hat Jan Sensei nochmal jedem Hinweise gegeben, auf was sie achten müssen.
Im Anschluss wurden die Prüfungsergebnisse veröffentlicht.

Herzlichen Glückwunsch zur Erfolgreichen Prüfung an: 

  • Gioia, Leonas, Giuliano, Momo und Asya zum 8. Kyu (Gelb) und
  • Theofania, Christos und Justus zum 6. Kyu (Grün)

Natürlich haben alle bestanden und zudem eine super Leistung abgelegt.
Nun heißt es am Ball und weiter trainieren =)

Gut gemacht!

  

Am 23. und 24. August 2019 fand in Tokio die 14. Weltmeisterschaft unsres Dachverbandes World Shotokan Karate-do Federation WSKF (www.world-shotokan.com) statt, an der auch das Nationalteam des Deutschen Nationalverbandes Deutsche Shotokan Karate-do Federation DSKF (www.dskf-karate.de) unter Leitung von Cheftrainer Uwe Borsody Sensei, 7. Dan teilnahm.

 

Mit im Team des DSKF waren vom Dojo Nintai Jan Janik, Daniel Kleinschmidt, Sebastian Rombach und Matthias Seyfarth.

 

Die Erfolge konnte sich auch dieses Mal wieder sehen lassen:

So erreichten Daniel und Jan zusammen mit Roland Thürmer vom Dojo Fujiwara in Heuchlingen in der Kategorie Kata Team Veteranen die Goldmedaille.

Des weiteren erreichte Daniel im Kumite Veteranen den vierten Platz.

 

Alles in allem fuhr das Nationalteam des DSKF folgende Platzierungen ein:

Jan Janik
Roland Thürmer
Daniel Kleinschmidt

1. Platz „Team Kata Veterans“

Ashkan Kiyamehr

2. Platz „Ippon Shobu Kumite Veterans – bis 44 Jahre“

Roland Thürmer

3. Platz „Ippon Shobu Kumite Veterans – bis 54 Jahre“

Daniel Kleinschmidt

4. Platz „Ippon Shobu Kumite Veterans – bis 44 Jahre“

Daniel Kleinschmidt

4. Platz „Jiyu-Kumite Veterans – bis 44 Jahre“

Ashkan Kiyamehr

4. Platz „Kata Veterans – bis 44 Jahre“

Roland Thürmer

4. Platz „Kata Veterans – bis 54 Jahre“

 

Ein einen Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg !

 

Es muß an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass in den meisten der anderen teilnehmen Länder die Karateka staatliche Unterstützung genießen und Karate als „full time job“ betreiben. Von daher sind die Leistungen des DSKF Nationalteams außerordentlich, zumal deren Mitglieder und Trainer einer regulären Beschäftigung nachgehen und Karate in ihrer Freizeit betreiben.

 

Ein weiteres Highlight der WM in Tokio war die erfolgreich bestandene Prüfung zum 6. Dan (Roku Dan) unseres Senseis Jan Janik bei WSKF Weltcheftrainer Hitoshi Kasuya Sensei, 9. Dan.

Die Prüfung umfasste neben dem Prüfungsprogramm bestehend aus Katas auch eine Ausarbeitung zu einem Karate-spezifischen Thema, die vor Kasuya Sensei, ähnlich wie bei einer Promotion, verteidigt werden muß.

Auch hier einen Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung !

 

Die Sieger der Kategorie Team Kata Veteranen: Daniel, Roland, Jan.

 

Die WM-Teilnehmer des DSKF mit ihren Trainern.

Vom 30. bis 31. März 2019 fand unter der Leitung von Uwe Borsody Sensei (7. Dan) und Peter Nuding Sensei (6. Dan) in Reutlingen
ein Wochenendlehrgang der Deutschen Shotokan Karate-Do Federation (DSKF) statt.
Über 50 Karatekas aus nah und fern waren dem Ruf von Nationalcoach Uwe Borsody gefolgt und zeigten sich hochmotiviert.

Der Samstag stand ganz im Fokus des Kihon und Kata.
Eingeleitet wurde das Training durch gemeinsames Aufwärmen und Dehnung. Im Anschluss folgten einfache Kihon-Übungen im Stand.
Erweitert wurden diese durch Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwertbewegungen.
Nachdem auch diese sauber ausgeführt wurden fügte Uwe Sensei verschiedene Tritte hinzu, um die Karatekas weiter zu fordern.

Auf ein lautes Einrufen von „Ich kann das nicht!“, einer unserer jüngsten Teilnehmerinnen, nahm sich Uwe Sensei die Zeit
und zeigte ihr in aller Ruhe wie die Techniken funktionieren und umzusetzen sind.
Innerhalb kürzester Zeit war auch sie in der Lage die vorgeschriebene Sequenz auszuführen.

Den Abschluss des Samstagstrainings bildete eine Kata-Session, in der die Karatekas entsprechend ihrer Graduierung aufgeteilt wurden. 
Unter Leitung von Uwe Sensei, Peter Sensei und Jan Sensei erfolgte eine detaillierte Betrachtung einer Kata auf der jeweiligen Leistungsstufe der Gruppe.

Im Anschluss des Trainings fanden Kyu-Prüfungen statt.
Hier stellten sich Maria, Oliver und Matthias (alle Dojo Nintai) dem Prüfungskomitee um ihren nächsten Kyu-Grad zu erreichen.
Wir gratulieren den drei Prüflingen zu Ihrer erfolgreich abgelegten Prüfung:

  • Maria zum 8. Kyu
  • Oliver zum 7. Kyu und
  • Matthias zum 3. Kyu

Am Sonntagmittag standen dann nochmals zwei Stunden Training auf dem Programm. Der Fokus dieser Trainingssession lag dabei ganz klar auf Kumite.

Eingeleitet wurde das Training zunächst mit einfachen Grundtechniken.
Dies wurde weitergeführt zu richtigem Kumite im Freikampfstil. Ziel war es den Gegner zu treffen.
Um einen möglichst großen Nutzen aus dieser Übung zu ziehen musste sich die Unterstufe einen Braun- oder Schwarzgurt als Partner suchen.
Diese haben dafür gesorgt, dass alle ordentlich ins Schwitzen kamen.

Mit der Kata Heian Shodan hat der Lehrgang erfolgreich ein Ende gefunden und wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten.

Vom 12. bis 14. Juli 2019 fand unter der Leitung von Uwe Borsody Sensei (7. Dan) und Peter Nuding Sensei (6. Dan) in Leinzell das 8. Sommer-Gasshuku der Deutschen Shotokan Karate-Do Federation (DSKF) statt. Gut 90 Karatekas aus nah und fern, darunter auch 20 Nintailer, waren dem Ruf von Nationalcoach Uwe Borsody gefolgt und zeigten sich hochmotiviert.

Die Teilnehmer wurden entsprechend ihrer Graduierung aufgeteilt und erhielten ein auf sie abgestimmtes Training. Durch die große Anzahl hochkarätiger Sensei (Meister) konnte in vielen individuellen Leistungsgruppen sehr spezifisch trainiert werden. Die Inhalte deckten neben dem üblichen Kihon (Grundschule), Kumite (Kampf/Partnerübung) und Kata (Form) auch Aspekte der Selbstverteidigung ab.

Diesjähriger Gasttrainer war der rumänische WSKF Nationalcoach Marian Manole Sensei (6. Dan). Als früherer Selbstverteidigungs-Ausbilder der rumänischen Polizei brachte er neben reichlich Erfahrung und Persönlichkeit auch Aspekte aus dem Straßenkampf ins Training ein und konnte dadurch für viele Karatekas Akzente setzen.

Auch die meisten Karatekas des DSKF-Nationalkaders waren vor Ort. Sie wurden während der  drei Tage von Uwe Sensei und Peter Sensei hart rangenommen und körperlich, sowie mental an ihre Grenzen gebracht. Damit sind sie gut gerüstet für die im August in Tokyo/Japan stattfindenden 14. Weltmeisterschaften der World Shotokan Karate-Do Federation (WSKF).

Neben dem Sport darf bei einem solchen drei Tage dauernden sportlichen Event natürlich das Fachsimpeln und das Feiern nicht zu kurz kommen. So wurde am Freitag nach dem Training auf dem Wegfest in Heuchlingen und am Samstag bei der Lehrgangsfeier in der Rehnenmühle ausgiebig gefeiert, über Karate philosophiert und die deutsch-rumänische Freundschaft gefestigt.

Alles in allem war es wieder ein tolles Gasshuku – wir haben viel gelernt, viel geschwitzt, viele neue Eindrücke gewonnen - und viiiiiiiel Spaß gehabt !

Abschließend noch einen Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung auf den nächsten Gürtel an Oliver, Haiko und Ronja.

Am 09./10. Februar 2019 veranstaltete der DSKF den 7. Braun-Schwarzgurt-Lehrgang unter Leitung von Uwe Sensei und Peter Sensei.
Trotz einiger Absagen aufgrund von Krankheit trafen sich fast 50 Karatekas in Leinzell um zu Beginn des Jahres gemeinsam zu trainieren.

Für Nationalcoach Uwe Borsody war es nach dem bereits im Januar 2019 abgehaltenen ersten Kadertraining eine weitere Gelegenheit,
das Team für die im August in Tokyo, Japan, stattfindenden 13. Weltmeisterschaften des WSKF zu sichten.

Nach dem Warm-up eröffnete Uwe Sensei das Training mit einigen Kihon-Kombinationen.
Bei diversen Drehungen und Bewegungen wurde keine Himmelsrichtung ausgelassen. Neben den Karatekas selbst kam dann auch so mancher Kopf ins Schwitzen.

Im Anschluss wurden die im Kihon geübten Sequenzen ins Kumite übertragen. Bei zunächst langsamen exakten, später dynamischen und schnellen,
abwechselnd von Uwe Sensei und Peter Sensei angeleiteten Kombinationen konnten jeweils zwei Partner ihre Techniken unter nahezu reellen Situationen miteinander ausüben.

Den Abschluss des dreistündigen Trainings bildete eine Kata-Session, in der die Karatekas entsprechend ihrer Graduierung aufgeteilt wurden.
Unter der Leitung von Peter Sensei, Jan Sensei und Roland Sensei erfolgte eine detaillierte Betrachtung einer Kata und deren Anwendung auf der jeweiligen Leistungsstufe der Gruppe.

Am Sonntagvormittag standen dann nochmals zwei Stunden Training auf dem Programm.
Vor allem die möglichen Kaderkandidaten kamen bei den von Uwe Sensei geleiteten körperlich sehr intensiven Kumite-Übungen kräftig in Schwitzen und mussten bis an ihre Grenzen gehen.

Eine letzte Kata-Session, bei der die Karatekas nochmals entsprechend Ihrer Graduierung antreten durften rundete einen alles in allem sehr intensiven Lehrgang ab.
Jeder konnte somit einige weitere Eindrücke auf dem Weg des Karate-Do mit nach Hause nehmen.